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Projekt "Wohnwagen" November 2006
Fam. Oprea/Cirpaci, deren Tochter vor 1 ˝ Jahren bei der Geburt von Sebastian an Aids verstorben ist,
lebt in katastrophalen Verhältnissen. Ihre Tochter wurde im rumänischen Gesundheitswesen mit HIV infiziert
und wusste dies bis kurz vor der Geburt von Sebastian nicht.
Sie war schon so schwer erkrankt, daß sie die Entbindung ihres Sohnes Sebastian nicht überlebte. Leider ist es so, das Sebastian durch eine unsachgemäße Entbindung mit HIV infiziert wurde. Dies hätte man verhindern können, wenn er mit einem Kaiserschnitt auf
die Welt geholt worden wäre.
Sebastian verbrachte die ersten 16 Monate im Krankenhaus. Obwohl seine Großeltern ihn gern sofort zu sich genommen hätten, hat Dr. Costa entschieden, ihn im Krankenhaus zu lassen.
Wenn man sein zu Hause sieht kann man gut verstehen, dass das die richtige Entscheidung der Ärztin war. Er
hätte sicher den ersten Winter in dieser Umgebung nicht überlebt.
Als wir ihn im Oktober besuchten und Kindersachen, Windeln und Brei brachten, stockte uns der Atem. Wir
hatten viel in Rumänien sehen müssen, aber dies war schockierend.
In Deutschland wieder angekommen, ließ
uns der Gedanke nicht los, was wohl im bevorstehenden Winter werden sollte. So kam der Gedanke mit dem Wohnwagen. Von der Idee bis zum Aufstellen in Rumänien verging gerade mal eine Woche.
Uns ist klar, daß
das keine Wohnung ist, aber zur alten Unterkunft eine riesige Verbesserung. Im Wohnwagen ist alles was man braucht auf kleinem Raum untergebracht.
Wir haben 3 Gasflaschen gekauft zum Heizen und Moni - unser Vereinsmitglied in Rumänien - wird sich darum kümmern, daß Gas zum Heizen den Winter über da ist.
So lebten Sie vorher :
So wohnen Sie jetzt :
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